Innerlich verrückt

Ach gott...ist das ein unschönes Gefühl, zu Hause zu sitzen und auf die wichtigste Prüfung im Semester warten zu müssen. Mit den Gefühl das man nun auch nicht mehr tuen kann. Mit den Gefühl das alles vorbei sein kann wenn mans nicht Packt. Immer wieder muss man sich klar machen "das wird schon", "die Hälfte der Punkte wirst du schon bekommen". Das zauberwort für nachher heißt wohl -Konzentration- und -Ruhebewahren-. Panik bringt ja nun null... aber immerhin fühle ich mich dadurch wach...vllt bringt der Druck -bestehen zu müssen- nachher ja ungeahnte fähigkeiten zum Vorschen. Das wäre doch Traumhaft. Ich werde mich jetzt erstmal mit Musik zudröhnen und mich dann auf den Weg machen.

-Das Glück sei mit mir-

22.7.13 09:58, kommentieren

Maulzereissen

Oh man, ich frage mich wie es sein kann, das man alles was man irgendwo hört, weiter tratschen muss. Egal wie Persönlich das Thema ist oder wie nah man der Person überhaupt steht. Wie kann man in einer größeren Runde was rausposaunen, was niemanden was angeht? Bzw. wenn man was hört, was eine Person angeht, warum spricht man sie nicht erst in stillen drauf an? Warum mischt man sich überhaupt in die Angelegenheiten anderer ein. Sicher, einerseits warscheinlich weil man jemanden helfen will. Aber womit ist einen geholfen, wenn man was rumposaunt, was einen Runter ziehen kann ? Und dann auch noch alle weiter drauf rumhacken. Und andererseits ist man ja natürlich auch irgendwo überlegen, wenn man dinge weiß die andere nicht wissen und vielleicht sogar selbst die Person über die getratscht wird nicht.

Klar ich erzähl dann und wann auch sachen weiter, die ich gehört habe. Aber ich hab immerhin noch so viel fein gefühl, das ich Unterscheiden kann, was man erzählen darf und was nicht.
Momentan habe ich garkeinen Vertrauen mehr in diese Leute. Wenn jeder alles jeden erzählt. Das einzige was gegen tratschen hilft ist wohl "Behalte es bitte für dich". Aber ich glaube selbst das reicht bei diesen Leuten hier nicht... Vorallem wenn der, der Tratscht, eigentlich nur daneben steht und nur zufällig am Gespräch Teilnimmt.
Und eigentlich sehe ich es nicht ein, immer wieder sagen zu müssen, das man es für sich behalten soll. Ich halte das einfach für ganz selbstverständlich. Wo bleibt denn da die Freiheit, selbst zu entscheiden, wem man was, wann Erzählt?
Genauso mit ner Wichtigen Klausur die ich demnächst schreibe. Ich erzähle vielen das wenn  ich da durchfalle, mein studium vorbei ist. Aber ICH entscheide wen ich das erzähle, weil im Grunde geht es niemanden was an, da es schon irgendwie ein Unangenehmes Thema ist. Und wenn ich dann von Leuten, denen ich nie was davon erzählt habe, viel Glück gewünscht bekomme, finde ich das schräg. Das ist jetzt zwar kein Thema um aufjemanden Böse zu sein, aber eins wo man sieht, wie schnell sich alles herumspricht. Das sich niemand mehr einen Kopf darüber macht, was man erzählt, hauptsache: Ich habe was zu Erzählen.

20.7.13 19:24, kommentieren

Dieser Moment...

wenn man genau weiß, das man nur noch 4 Stunden Zeit hat um zu lernen, aber es dann doch nicht tut. Sondern lieber in Selbstmitleid und "das bringt jetzt eh nichts mehr" zerfällt. Dumm ist nur wer dummes tut. Und sich die Sachen nicht noch einmal anzuschauen ist freilich dumm. Vorallem wenn man bisher kaum was getan hat.

Hach wie ich diese studiererei liebe! Zum glück ist bald wieder Semester anfang, da macht das studieren immerhin noch spaß, da aus irgendeinen grund die volle Motivation zum lernen vorhanden ist. Würde diese Motivation durchgehend bleiben, wäre ich jetzt Albert Einstein. Naja zumindestens wäre ich jetzt zufriedener und müsste nicht rumheulen, wie scheiße doch alles ist :D

18.7.13 11:19, kommentieren